Im Zuge der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag haben die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes in Schleswig-Holstein einen neuen Verbandsrat gewählt. Dieser beschließt grundsätzliche sozial- und verbandspolitische Positionen und Ziele, berät und überwacht den hauptamtlichen Vorstand und beschließt die Aufnahme von Mitgliedern.

Folgende Verbandsratsmitglieder wurden gewählt:

  • Prof. Dr. Melanie Groß, Fachhochschule Kiel
  • Heiko Frost, Adelby 1
  • Dr. Michaela Oesser, ADS-Grenzfriedensbund
  • Dr. Cebel Kücükkaraca, Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein
  • Eka von Kalben, Landtagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen
  • Katja Rathje-Hoffmann, Landtagsabgeordnete CDU
  • Bettina Spechtmeyer-Högel, Arbeiter-Samariter-Bund
  • Detlev Wulff, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen Lübeck
  • Ernst Hillebrecht, Heilpädagogium Eckernförde

Prof. Dr. Melanie Groß wurde als neue Verbandsratsvorsitzende gewählt, ihre Stellvertreter:innen sind Dr. Michaela Oesser und Detlev Wulff.

Melanie Groß freut sich auf die kommenden vier Jahre als Verbandsratsvorsitzende, weiß aber auch, dass viel Arbeit auf den Verband und die sozialen Einrichtungen zukommt: „Als Verband, der Solidarität ins Zentrum seines Handelns stellt, haben wir in der Pandemie gezeigt, dass Soziale Arbeit unverzichtbar ist. Mit Blick auf die Landtagswahl werden wir auch weiterhin deutlich machen, dass wir in Schleswig-Holstein nur gemeinsam die aktuelle Krise bewältigen können und dass Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Suchthilfe, Frauenfacheinrichtungen und weitere Bereiche der Sozialen Arbeit verlässliche Strukturen brauchen, um auch künftig die Qualität liefern zu können, die unsere Nutzer:innen und auch die Gesellschaft insgesamt dringend benötigen.“

corona virus schutzLiebe Familien, liebe Mitarbeitende,

das Gesundheitsamt Flensburg verpflichtet die Bürger*innen seit neustem die Kontaktverfolgung selbst durchzuführen. Das bedeutet, dass die positiv getestete Person bzw. deren Sorgeberechtigten allen Kontakt-Personen selbst Bescheid geben muss.

Wir sind darauf angewiesen, dass Sie auch uns informieren, sobald Sie positiv getestet wurden, um die Gesundheit der Kinder und der Mitarbeitenden gewährleisten zu können. ​Bitte wenden Sie sich dazu an die Einrichtungs­leitung Ihrer Einrichtung.

Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch für alle Einrichtungen, die nicht im Stadtgebiet Flensburg liegen, sondern z.B. im Kreis Schleswig-Flensburg, Husum oder Kiel.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

2021 12 baufortschritt dezember

Wie sieht eigentlich die Kita Freiland jetzt im Dezember 2021 aus?
Im Oktober stand noch Wasser in dem Gebäude, weil das Dach noch nicht geschlossen war.

Jetzt sind bereits Fenster und die ersten Kabel im Gebäude verbaut.

Alle Bauvortschritte könnt ihr hier sehen.

Das sagen unsere Mitarbeitenden

Für neue Mitarbeitende gibt es regelmäßig eine Veranstaltung, in der wir sie bei Adelby 1 willkommen heißen. In einer Gruppenarbeit werden Definitionen zum Begriff Inklusion erarbeitet. Diese und die dahinterstehende Haltung begeistern alle Teilnehmenden jedes Mal. Daher möchten wir die Ergebnisse der letzten Veranstaltung gerne teilen:

Inklusion ist die Wertschätzung und Umsetzung von Heterogenität in allen Lebensbereichen, sowie die grenzenlose Akzeptanz für die Vielfalt jedes Menschen.
Was ist, wenn individuelle Eigenheiten die Einigkeiten aller definieren, so wird aus vielen Einzelteilen ein Gesamtbild wie ein Mosaik.
Inklusion ist ein Menschenrecht welches Individualitäten für alle greifbar macht und eine Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen versucht, um zu erkennen, dass Verschiedenheiten zu einer Gemeinsamkeit werden und die Angst zu nehmen anders zu sein.
Inklusion bedeutet: Chancengleichheit, Teilhabe, Mitgefühl und Empathie, die Bedürfnisse des Individuums im Zentrum, die Umgebung als die eigentliche Behinderung, die Gleichheit aller Menschen, in welcher jede*r eine Behinderung erfährt und einer individuellen Unterstützung bedarf.
Inklusion bedeutet für uns Partizipation, also die Teilhabe aller Individuen und Diversitäten, das heißt die ethischen, kulturellen und religiösen Faktoren in Einklang zu bringen.
Inklusion ist Teil der Gemeinschaft und nicht nur dabei zu sein. Sie lässt sich nicht einfach verordnen. Sie hängt wesentlich von den Einstellungen, Erfahrungen und Vorurteilen ab. Es muss noch viel passieren, bis wir die Andersheit von Menschen als Gleichheit erleben.
Andersartigkeit ist die einzige Normalität.
Inklusion bedeutet, Kindern und ihren Familien in all ihrer Vielfalt zu begegnen und die Unterschiede wertfrei wahrzunehmen.
Jedes Kind wird individuell gesehen und in einer für das Kind angepassten Umgebung nach seinen Bedürfnissen gefördert.

Vielen Dank für die Interaktion in unseren Veranstaltungen mit den neuen Mitarbeitenden, die großartigen Beiträge sowie die Offenheit zur Diskussion. Es bringt viel Freude Standpunkte abzugleichen und einen gemeinsamen auszufüllen.

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